Erfolgsgeschichten erzählen

Wenn man Erfolg hat, muss man ihn auch kommunizieren und zwar in der Sprache, die die Geschäftsleitung, das Controlling oder die Mitarbeiter verstehen.

Es ist unstrittig, dass der Einkauf große Erfolge erzielt. Man geht mit einem guten Gefühl aus einer Verhandlung und schreibt sich den Verhandlungserfolg auf der Habenseite in das große Haushaltsbuch. Doch Moment, so einfach lassen die Erfolge nicht in Zahlen fassen. Ein Discount von 30% ist zwar schön, aber wogegen misst man diesen Erfolg? Und welchen Wert hat ein Verlängertes Zahlungsziel. Sind die Listenpreise überhaupt gleichwertig zu anderen Marktalternativen?

Plötzlich wird es schwierig, das Erreichte so nachzuweisen, dass die eigene Geschäftsleitung sie akzeptieren. Es gibt zwar umfangreiche Mess- und Berichtsmethoden. Diese sind aber nicht standardisiert. Man kann sich also die Kennzahlen selber definieren und seine Erfolg dann entsprechend kommunizieren. Leider besteht gegenüber diesen Erfolgen oft Misstrauen und das lässt sich auch nicht immer ganz ausräumen. Während Controller eine gemeinsame Sprache sprechen, sieht es bei den Einkaufskennzahlen anders aus. Das fehlende gemeinsame Verständnis ist schuld am Misstrauen gegenüber den Berichten des Einkaufs. Es gibt zwar mittlerweile Savings Guidelines. Doch sind diese auch fit für den zukünftigen Einkauf in der digitalen Welt?

Mit klar verständlichen und standardisierten Kennzahlen lassen sich die Erfolge des Einkaufs sicher darstellen. Doch dazu braucht man gute und verlässliche Zahlen, sowie ein System, was die Ermittlung der Zahlen nachvollziehbar darstellen kann. Und man muss Geschichten erzählen. Jede Kennzahl braucht eine Story.  Beipsiel: Wir haben die besten 10 Anbieter im Markt verglichen und mit unserem Anbieter einen Preis erzielt, der 30% unter den Marktpreisen liegt. In der Fachsprache sagen wir, dass wir einen Benchmark erstellt haben und damit auch unsere Einsparungen verteidigen können.

::: L :::